Weichlagerungsmatratze 160x210 cm kaufen: druckverteilend für Pflegebett und Zuhause
Weichlagerungsmatratzen aus Visco-, Gel- und Kaltschaum, direkt vom Hersteller
Autor: Kevin Schwabe
Wer viel Zeit im Bett verbringt, braucht eine Matratze, die mehr kann als bequem zu sein. Eine Weichlagerungsmatratze 160x210 cm lässt den Körper sanft einsinken und verteilt sein Gewicht auf eine größere Fläche. So kann weniger Druck auf Stellen wie Schultern, Becken und Fersen lasten. Als Hersteller aus Erfurt liefern wir unsere Weichlagerungsmatratzen direkt zu Ihnen, aus Visco-, Gel- und Kaltschaum, für das Pflegebett ebenso wie für das eigene Bett zu Hause.
Ihre Vorteile mit PROCAVE
🇩🇪 Made in Germany direkt vom Hersteller aus Erfurt
🛏️ Breite Druckverteilung durch Viscoschaum, der auf Körperwärme reagiert
📏 Alle gängigen Größen von 60x190 bis 220x220 cm, auch nach Maß
🌿 Schadstoffgeprüft nach Öko-Tex Standard 100
So verteilt eine Weichlagerungsmatratze den Druck
Liegt ein Mensch lange in derselben Position, drückt sein Gewicht immer auf dieselben Stellen. Eine Weichlagerungsmatratze setzt genau hier an: Der Körper sinkt tiefer ein als auf einer herkömmlichen Matratze, die Auflagefläche wird größer und der Druck verteilt sich. Bei den meisten unserer Modelle liegt obenauf Viscoschaum, der durch die Körperwärme weicher wird und sich den Konturen anpasst. Darunter sorgt ein Kaltschaumkern dafür, dass der Körper stabil liegt und nicht durchsinkt.
Eine Weichlagerungsmatratze ersetzt die vorhandene Matratze und kommt direkt in den Bettrahmen. Das unterscheidet sie von einer Auflage, die auf eine bestehende Matratze gelegt wird.
Weichlagerung und Wechseldruck arbeiten unterschiedlich
Beide Bauarten zählen zu den Antidekubitusmatratzen, sie gehen das Problem aber auf verschiedenen Wegen an:
- Weichlagerung verteilt den Druck gleichmäßig über eine große Fläche. Sie arbeitet ohne Strom, ohne Pumpe und ohne Geräusch.
- Wechseldruck arbeitet mit Luftkammern, die ein Steuergerät abwechselnd füllt und leert. So wird jede Körperstelle zeitweise entlastet.
Welche Bauart im Einzelfall passt, hängt davon ab, wie beweglich die liegende Person ist und wie es um ihre Haut steht. Diese Einschätzung gehört in die Hände von Ärzt*innen oder Pflegefachkräften.
Ebene Liegefläche oder Würfelschnitt
Weichlagerungsmatratzen unterscheiden sich vor allem in ihrer Oberfläche. Bei einer ebenen Liegefläche liegen verschiedene Schaumschichten sandwichartig übereinander, etwa ein anpassungsfähiger Viscoschaum auf einem tragenden Kaltschaum. Beim Würfelschnitt ist der Schaum in viele kleine Segmente eingeschnitten. Jedes Segment gibt einzeln nach, und die Kanäle dazwischen lassen Luft zirkulieren. Das kann besonders angenehm sein, wenn jemand nachts stark schwitzt.
Weichlagerungsmatratze fürs Pflegebett: auf Höhe und Seitengitter achten
Ein Pflegebett gibt die Maße vor. Unsere Modelle gibt es in den gängigen Größen von 60x190 bis 220x220 cm, also auch für das Doppelbett zu Hause. Die Gesamthöhe liegt je nach Modell zwischen 15 und 27 cm, die Belastbarkeit bei bis zu 95 kg Körpergewicht.
Wichtig bei der Höhe: Hat das Bett ein Seitengitter, muss es nach dem Einlegen der Matratze noch hoch genug über die Liegefläche ragen. Messen Sie deshalb vor dem Kauf nach, wie viel Platz zwischen Lattenrost und Oberkante des Gitters bleibt. Bei Fragen zu Maß, Höhe oder Bezug schreiben Sie uns über das Kontaktformular.
Was eine Weichlagerungsmatratze leisten kann und was nicht
Eine gute Weichlagerungsmatratze entlastet und kann dazu beitragen, dass Positionswechsel seltener nötig werden. Ersetzen kann sie das regelmäßige Umlagern nicht. Darauf weist auch das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen ausdrücklich hin.
Zur ehrlichen Einordnung gehört auch die andere Seite: Wer dauerhaft sehr weich liegt, bewegt sich im Schlaf oft weniger und spürt den eigenen Körper schlechter. Für Menschen, die ihre Beweglichkeit erhalten oder zurückgewinnen sollen, ist deshalb nicht automatisch die weichste Lösung die beste.
Oft wird nach der passenden Matratze für einen bestimmten Dekubitus-Grad gefragt. Eine feste Zuordnung gibt es dafür nicht: Laut Hilfsmittelverzeichnis lässt sich keine einheitliche Empfehlung nach Risikostufe oder Stadium geben. Entscheidend sind die Beweglichkeit der Person und die Eigenschaften der Matratze. Besteht bereits eine Wunde, sprechen Sie die Versorgung bitte mit Ärzt*innen oder dem Pflegedienst ab.
Weichlagerungsmatratze auf Rezept: das sollten Sie wissen
Weichlagerungsmatratzen sind im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen in der Produktgruppe 11 „Hilfsmittel gegen Dekubitus“ aufgeführt. Ist eine solche Matratze im Einzelfall medizinisch nötig, kann die Krankenkasse die Kosten übernehmen. Ein Pflegegrad ist dafür keine Voraussetzung. Der Weg beginnt in der Regel mit einer ärztlichen Verordnung. Übernimmt die Kasse die Versorgung, zahlen Sie in der Regel 10 Prozent des Preises zu, mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro.
Die Kasse versorgt dabei über Anbieter, mit denen sie Verträge hat. Klären Sie deshalb vor dem Kauf mit Ihrer Krankenkasse, ob und über wen sie die Kosten übernimmt. Kaufen Sie ohne Rezept, wählen Sie Größe, Liegegefühl und Bezug ganz nach Ihren Wünschen.
Hygiene im Pflegealltag
Im Pflegealltag muss eine Matratze vor allem eines aushalten: häufiges Reinigen. Unsere Premium Pflegematratze hat einen wasserdichten Bezug, der den Schaumkern vor Urin, Blut und Desinfektionsmitteln schützt. Er lässt sich abwischen, abnehmen und bei bis zu 95 °C waschen. Die Bezüge der übrigen Modelle sind abnehmbar und waschbar. Für sie empfehlen wir zusätzlich einen passenden Matratzenschoner. Einen Überblick über alle Matratzen für die Pflege finden Sie unter Pflegematratzen.