Kissen richtig waschen: So bleibt Ihr Kopfkissen frisch und hygienisch
Kissen waschen und trocknen: So gelingt Kissen waschen in der Waschmaschine
🛏️ Nicht nur den Bezug, auch das Innenkissen regelmäßig reinigen, weil sich Schweiß, Hautfette und Staub ansammeln.
🏷️ Immer zuerst das Pflegeetikett prüfen, denn Material und Wäschezeichen entscheiden über Programm, Temperatur und Trocknung.
🧺 Meist reicht ein Schon- oder Pflegeleichtprogramm bei 40 Grad, 60 Grad nur bei Kunstfaser, wenn es ausdrücklich erlaubt ist.
🚫 Keinen Weichspüler verwenden und Waschmittel sparsam dosieren, damit die Füllung nicht verklebt und weich bleibt.
🌬️🔥 Trocknen ist entscheidend: vollständig durchtrocknen, zwischendurch schütteln, bei Daune und Federn am besten im Trockner mit Tennisbällen.
Was gibt es Schöneres, als sich am Abend in ein frisch bezogenes Bett fallen zu lassen? Damit sich Ihr Schlaf wirklich rundum sauber anfühlt, sollten Sie nicht nur den Bezug, sondern auch das Innenkissen regelmäßig reinigen. Denn über Monate sammeln sich darin Schweiß, Hautfette und feine Partikel, selbst wenn es äußerlich noch gepflegt wirkt.
So wie Sie auf saubere Kleidung achten, lohnt sich das auch beim Kopfkissen. Wird es zu lange nicht gewaschen, kann das gerade bei empfindlichen Personen Folgen haben: Rote, geschwollene Augen, eine verstopfte oder laufende Nase oder Husten können auf ein unhygienisches Schlafumfeld oder Milben im Bett hinweisen.
Welches Material hat Ihr Kissen?

Das Material Ihres Kopfkissens bestimmt, wie Sie ihn am besten pflegen und wie Sie Ihr Kissen richtig waschen. Am einfachsten ist der erste Schritt, denn er ist immer derselbe: Werfen Sie einen Blick auf das Pflegeetikett. Dort steht nicht nur, ob Sie das Kopfkissen waschen dürfen, sondern oft auch Hinweise zu Temperatur, Programm, Schleudern und Trocknen. Wenn Sie die Wäschezeichen beachten, ist das Kissen waschen, in den meisten Fällen schnell geklärt.
Wie oft sollten Sie Ihre Kissen waschen?
Wie oft Sie Ihr Kissen waschen, hängt von der Nutzung, Allergien und Hautempfindlichkeiten ab. Als Faustregel gilt: Ein Kopfkissen waschen Sie alle drei bis sechs Monate. So bleibt es hygienisch, frisch und formstabil.
Ein Daunenkissen und Federkissen waschen Sie idealerweise etwa alle sechs Monate, damit die Füllkraft erhalten bleibt und sich weniger Staub ansammelt. Synthetische Kissen können oft häufiger gereinigt werden, zum Beispiel alle drei Monate, besonders bei Allergien oder wenn Sie stark schwitzen. Baumwollkissen liegen meist ebenfalls im Bereich drei bis sechs Monate, je nach Gebrauch.
Bei Allergien, nach Krankheit oder bei starkem Schwitzen lohnt es sich, die Abstände zu verkürzen. Damit Sie nicht nur das Kissen, sondern das gesamte Schlafumfeld im Blick behalten, finden Sie in diesem Ratgeber konkrete Maßnahmen für den Alltag um Hausmilben zu bekämpfen. Sie können bei Allergien auch zum Allergikerkissen greifen, weil es meist waschbar ist und Allergene wie Hausstaub und Milben besser reduziert.
Achten Sie außerdem auf die Balance: Bezug und Hülle häufiger waschen, das Innenkissen seltener, aber regelmäßig. Und ganz praktisch für jeden Morgen: Kissen kräftig aufschütteln und gut lüften, damit die Restfeuchtigkeit entweicht und die Füllung, besonders bei Daune, nicht verklumpt.
Kissen waschen: Schritt für Schritt

Wenn Sie Ihr Kissen waschen, kommt es vor allem auf ein schonendes Vorgehen an. So bleibt das Innenkissen hygienisch sauber, ohne dass Füllung oder Nähte unnötig leiden.
- Programm wählen
Für die meisten Kissen passt ein Kissen Waschprogramm wie Pflegeleicht oder Schonprogramm. Bei Daunen ist ein Daunenprogramm ideal, falls Ihre Maschine das anbietet. Wer sich fragt, welches Programm sinnvoll ist, liegt mit einem sanften Waschgang fast immer richtig. - Temperatur wählen
In den meisten Fällen sind 40 Grad ausreichend. Kissen waschen bei 60 Grad ist bei Kunstfaser manchmal möglich, aber nur, wenn das Pflegeetikett es ausdrücklich erlaubt. Entscheidend ist immer die Angabe auf dem Etikett, besonders bei Daunen und Federn. - Waschmittel
Nutzen Sie ein mildes Flüssigwaschmittel und dosieren Sie eher sparsam. Beim Daunenkissen waschen ist ein spezielles Daunenwaschmittel sinnvoll oder eine sehr reduzierte Menge. Auf Weichspüler sollten Sie verzichten, weil er Fasern verkleben und die Saugfähigkeit beeinträchtigen kann. - Spülen
Planen Sie lieber einen zusätzlichen Spülgang ein. So bleiben weniger Waschmittelreste zurück, und das Kissen fühlt sich nach dem Trocknen nicht hart oder klamm an. - Schleudern
Schleudern Sie moderat. Zu hohe Drehzahlen belasten Nähte und Füllung. Wenn Sie unsicher sind, gilt: lieber weniger die Kissen schleudern, dafür gründlich spülen und anschließend sorgfältig trocknen.
So trocknen Sie ihr Kissen richtig

Nach dem Waschen wirken Kissen manchmal „ruiniert“, dabei sind sie meist einfach noch nicht richtig trocken. Gerade im Inneren hält sich Restfeuchte länger als man denkt, und genau das führt zu Klumpen, muffigem Geruch oder einem unangenehm schweren Gefühl. Beim Kopfkissen waschen und trocknen ist das Trocknen deshalb ein entscheidender Schritt.
Bei Kunstfaser Kissen ist Lufttrocknen oft möglich, wenn Sie wirklich komplett durchtrocknen lassen und das Kissen mehrfach kräftig aufschütteln. Ist ein Trockner laut Etikett erlaubt, trocknen Sie bei niedriger Temperatur, das ist meistens der einfachste Weg.
Bei Daunen oder Federn ist der Trockner in der Regel die beste Lösung, weil Daune sonst schnell verklumpt und die Füllkraft verliert. Trocknerbälle oder saubere Tennisbälle helfen beim Auflockern. Planen Sie mehrere Trocknungs Zyklen mit Pausen ein, nehmen Sie das Kissen zwischendurch heraus, schütteln Sie es auf und lassen Sie es weiter trocknen. Verwenden Sie das Kissen erst wieder, wenn es wirklich vollständig trocken ist.
Wenn Sie stark schwitzen, lohnt sich neben der Kissenpflege auch ein Blick auf die Matratze, weil sich Feuchtigkeit und Hautfette dort genauso festsetzen können. Mehr dazu wie sie am besten Ihre Matratze reinigen und pflegen finden sie in unserem Rategeber.
Die Spezialfälle bei Kissen
Bei Spezialkissen ist der häufigste Fehler, dass das komplette Innenkissen in der Waschmaschine landet. Prüfen Sie immer zuerst das Pflegeetikett. Bei Visco-, Memory-Foam- und Latexkissen wird in der Regel nur der Bezug gewaschen, der Kern bleibt trocken und wird gelüftet oder vorsichtig abgesaugt.
Schnelle Lösungen für häufige Probleme
✔️Kissen klumpt: Meist nicht fertig getrocknet. Beim Kissen waschen und trocknen, das Kissen nochmals trocknen und zwischendurch kräftig aufschütteln.
✔️ Kissen riecht muffig: Zu langsam getrocknet. Erneut trocknen, mehr Luftzirkulation, erst nutzen, wenn es komplett trocken ist.
✔️ Kissen ist hart: Häufig Waschmittelreste. Extra Spülgang, bei Bedarf nochmals waschen, diesmal ohne Waschmittel.
✔️ Kissen ist platt: Oft zu heiß gewaschen oder getrocknet. Künftig ein Schonprogramm als Kissen waschen Programm wählen und niedrigere Temperaturen nutzen.
Bei diesen Symptomen Kissen lieber ersetzen
✔️Kissen riecht trotz Waschen schnell wieder oder wirkt dauerhaft “alt”.
✔️Kissen bleibt platt oder Klumpen lassen sich nicht mehr lösen, selbst nach erneutem Trocknen.
✔️Sie niesen nachts häufiger und das Kissen ist schon sehr alt, dann kann ein Austausch spürbar helfen.
Fazit
Kissen richtig waschen heißt vor allem, das Pflegeetikett als wichtigste Orientierung zu nehmen. Mit einem milden Waschmittel, ohne Weichspüler und einem schonenden Programm bleibt die Füllung länger formstabil und das Kissen fühlt sich nach dem Trocknen wieder frisch an. Der entscheidende Schritt kommt danach: Geben Sie dem Kissen genug Zeit, vollständig durchzutrocknen, und schütteln Sie es zwischendurch auf, damit die Füllung locker bleibt. So sorgen Sie für mehr Hygiene im Bett und erhalten gleichzeitig Komfort und Lebensdauer Ihres Kissens.
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